Kopfgelenktherapie (Atlaskorrektur)

Die Kopfgelenktherapie ist ein hochwirksames, nicht-invasives Therapieverfahren, das im Rahmen einer medizinischen Kooperationsgemeinschaft entwickelt und erprobt wurde. Es wurde festgestellt, dass die Kopfgelenkasymmetrie einen Anteil der Symptomatik bei vielen gesundheitlichen Problemen erklärt. Die Verbindung zwischen Kopf und Halswirbelsäule besteht aus zwei Gelenken, dem oberen Kopfgelenk und dem unteren Kopfgelenk. Für Drehbewegungen ist das untere Kopfgelenk zuständig, das obere dagegen für Vor-, Rück- und Seitwärtsbewegungen. Die Halswirbelsäule besteht insgesamt aus sieben Wirbeln, wobei die beiden oberen – Atlas, der erste Wirbel und Axis, der zweite Wirbel – eben den Großteil der Kopfbewegungen ermöglichen. Beschwerden, die von Beweglichkeitsstörungen der Kopfgelenke ausgelöst werden, sind vielfältig und können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Kopfgelenke übernehmen statisch dynamische Aufgaben, die bei Überbelastung auch Schmerzen im Kiefer und in der Schulter verursachen können. Skoliose, Tubenventilationsstörung, Kieferschmerzen und Zähneknirschen können positiv beeinflusst werden. Migräne, Schwindel sowie Tinnitus als Erkrankungen mit vaskulärer Komponente sind auch kopfgelenktherapeutisch angehbar.